Aktuelle Ergebnisse

2. Quartal 2026: Thüringer Geschäftsklimaindex nähert sich langsam historischen Tiefstwerten

Existenzängste in der Thüringer Wirtschaft steigen, getrieben durch hohe Energiepreise, weiter an

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Der Thüringer Geschäftsklimaindex (ZeTT-Radar), eine Umfrage mit Beteiligung von 541 Unternehmen, zeigt eine nochmalig zugespitzte Lage für die Thüringer Unternehmen. Die hohe Existenzbedrohung steigt nochmals an und erreicht bei den Dienstleistern jedes vierte Unternehmen. Die größte Herausforderung für die Thüringer Unternehmen sind die Energiepreise.

  • Bei der Geschäftssituation nähern sich die Wirtschaftszweige den historischen Tiefstständen aus der Corona-Zeit an.
  • Die Investitionskrise in Thüringen setzt sich fort und lässt keine Belebung der Thüringer Wirtschaft erkennen; eher im Gegenteil: Die Digitalwirtschaft erreicht den zweitniedrigsten Wert seit Beginn der Messung.
  • Die Digitalinvestitionen bleiben über die Wirtschaftszweige hinweg weiterhin mehrheitlich positiv.
  • Arbeitsumfänge und Beschäftigung setzen über die Sektoren hinweg ihren Negativtrend fort.

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SPRINGEN SIE ZU DEN DETAILS:

Geschäfts- & Exportsituation Investitionsdynamik Beschäftigung & Arbeit

Datenbasis

Im Januar 2026 beteiligten sich 541 Unternehmen an der Online-Umfrage zum Thüringer Geschäftsklimaindex. Geschäftsführungen aller Wirtschaftszweige gaben Auskunft über die betriebliche Lage im ersten Quartal und äußerten ihre Erwartungen für das laufende, zweite Quartal 2026. In der Analyse zeigen sich folgende Trends für die aktuelle Wirtschafts- und Branchen-Entwicklung Thüringens.

Ergebnisse zu vergangenen Befragungswellen sowie Sonderberichte zu Schwerpunkten-Themen finden Sie auf unseren Unterseiten.

Ausführliche Informationen zur Entwicklung der Analysen erhalten Sie in den jeweiligen Methodenberichten zum Thüringer Geschäftsklimaindex.

Tools Tools Methodenbericht zum aktuellen Thüringer Geschäftsklimaindex

Bedeutung der Trendwerte

Die Trendlinie verbindet Indexwerte, die sich aus den Lage- und Erwartungswerten in unterschiedlichen Bereichen der Geschäftstätigkeit (allgemeine Geschäftssituation, Export, Investitionen, digitale Investitionen, Arbeitsvolumen, Beschäftigung) ergeben.

Die Lagewerte geben die Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der befragten Unternehmen im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres wieder, während die Erwartungswerte die Prognose für das jeweils kommende Quartal anzeigen.

Mithilfe einer Berechnungsformel werden Indexwerte zwischen -100 und 100 gebildet: Ein Wert über 0 zeigt an, dass die Einschätzungen überwiegend positiv sind, ein Wert unter 0, dass sie mehrheitlich negativ sind, und bei einem Wert von 0 halten sich positive und negative Einschätzungen die Waage.

Fragen richten Sie bitte an:

forschung@zett-radar.de

Export-Tief und anhaltende Negativdynamik belasten alle Kernsektoren


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Mit Ihrer Zustimmung kontaktieren wir Sie per E-Mail in den kommenden Umfragewellen (4 Mal im Jahr). In etwa 5 Minuten sind die Fragen zu aktuellen Themen und zur Unternehmensentwicklung beantwortet. Ihre Daten werden anonymisiert erhoben und ausgewertet. Sie liefern die Grundlage für den Thüringer Geschäftsklimaindex.

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