Aktuelle Ergebnisse

1. Quartal 2026: Thüringer Wirtschaft im Stimmungstief

Bürokratie und Existenzangst bremsen Unternehmen aus. Stimmungstief bei Geschäftssituation und starke Investitionszurückhaltung.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Die Thüringer Geschäftsklimaindex (ZeTT-Radar) Umfrage unter 834 Thüringer Unternehmen zeigt eine stark von der Krise gezeichnete Wirtschaft. Das akute Existenzrisiko steigt weiter an und bedroht in drei Wirtschaftszweigen bereits jedes fünfte Unternehmen. Eine gewisse Dynamik erlebt die Thüringer Wirtschaft lediglich bei den Herausforderungen: Hier klettert die Belastung durch Bürokratie auf Platz eins

  • Alle vertretenen Thüringer Wirtschaftszweige erleben zum Jahresende ein Stimmungstief bei der Geschäftssituation.
  • Ähnlich negativ ist die Investitionsdynamik; lediglich die digitalen Investitionen sind durchweg positiv bewertet.
  • Bei den Arbeitsumfängen und der Beschäftigungsdynamik lässt sich lediglich die Digitalwirtschaft positiv hervorheben – alle anderen Branchen sind auch bei diesen Indizes negativ eingestellt.

Das neue Jahr bringt zum Start keine Entlastung für die Thüringer Unternehmen; der Geschäftsklimaindex bietet weiterhin Anlass zur Sorge.

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SPRINGEN SIE ZU DEN DETAILS:

Datenbasis

Im Januar 2026 beteiligten sich 834 Unternehmen an der Online-Umfrage zum Thüringer Geschäftsklimaindex. Geschäftsführungen aller Wirtschaftszweige gaben Auskunft über die betriebliche Lage im vierten Quartal 2025 und äußerten ihre Erwartungen für das laufende, erste Quartal 2026. In der Analyse zeigen sich folgende Trends für die aktuelle Wirtschafts- und Branchen-Entwicklung Thüringens.

Ergebnisse zu vergangenen Befragungswellen sowie Sonderberichte zu Schwerpunkten-Themen finden Sie auf unseren Unterseiten.

Ausführliche Informationen zur Entwicklung der Analysen erhalten Sie in den jeweiligen Methodenberichten zum Thüringer Geschäftsklimaindex.

Bedeutung der Trendwerte

Die Trendlinie verbindet Indexwerte, die sich aus den Lage- und Erwartungswerten in unterschiedlichen Bereichen der Geschäftstätigkeit (allgemeine Geschäftssituation, Export, Investitionen, digitale Investitionen, Arbeitsvolumen, Beschäftigung) ergeben.

Die Lagewerte geben die Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der befragten Unternehmen im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres wieder, während die Erwartungswerte die Prognose für das jeweils kommende Quartal anzeigen.

Mithilfe einer Berechnungsformel werden Indexwerte zwischen -100 und 100 gebildet: Ein Wert über 0 zeigt an, dass die Einschätzungen überwiegend positiv sind, ein Wert unter 0, dass sie mehrheitlich negativ sind, und bei einem Wert von 0 halten sich positive und negative Einschätzungen die Waage.

Fragen richten Sie bitte an:

forschung@zett-radar.de

Thüringer Unternehmen starten mit Stimmungstief in das Jahr 2026


Bau- und Handwerksgewerbe sowie Dienstleister mit Jahrestief bei Investitionen

Digitalwirtschaft einziger Lichtblick bei der Beschäftigung

Akut gestiegene Existenzsorgen in allen Wirtschaftszweigen, nur die Digitalwirtschaft hält ihr Niveau


Jetzt am Thüringer Geschäftsklimaindex teilnehmen:

Mit Ihrer Zustimmung kontaktieren wir Sie per E-Mail in den kommenden Umfragewellen (4 Mal im Jahr). In etwa 5 Minuten sind die Fragen zu aktuellen Themen und zur Unternehmensentwicklung beantwortet. Ihre Daten werden anonymisiert erhoben und ausgewertet. Sie liefern die Grundlage für den Thüringer Geschäftsklimaindex.

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