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1. Quartal 2026 – Thüringer Wirtschaft im Stimmungstief: Bürokratie und Existenzangst bremsen aus

Die vollständigen Ergebnisse und Diagramme sowie den Download des Berichts, finden Sie auf unserer aktualisierten Unterseite. 

Das Wichtigste in Kürze

Unsere Umfrage unter 834 Thüringer Unternehmen zeichnet ein klar krisenhaftes Bild. In drei Wirtschaftszweigen ist das akute Existenzrisiko inzwischen so hoch, dass jedes fünfte Unternehmen bedroht ist. Gleichzeitig rückt Bürokratie als Belastungsfaktor auf Platz 1.

Geschäftslage: Negative Stimmung in allen Branchen

Zum Jahresende erleben alle vertretenen Wirtschaftszweige ein Stimmungstief bei der Einschätzung der aktuellen Geschäftssituation. Das deutet auf eine breite, branchenübergreifende Schwäche hin.

Existenzangst wird real

Besonders alarmierend ist der Anstieg des akuten Existenzrisikos. Wenn in mehreren Branchen rund 20 % der Unternehmen gefährdet sind, betrifft das nicht nur einzelne Betriebe, sondern kann ganze Wertschöpfungsketten unter Druck setzen.

Bürokratie als größte Bremse

Auffällig ist die Dynamik bei den Herausforderungen: Bürokratie wird von den Unternehmen inzwischen als wichtigste Belastung wahrgenommen. In einer ohnehin angespannten Lage verschärfen lange Prozesse und hoher Verwaltungsaufwand die Unsicherheit – und blockieren Kapazitäten für das Kerngeschäft.

Investitionen: Zurückhaltung insgesamt, außer bei Digital

Die Investitionsdynamik bleibt insgesamt negativ. Viele Unternehmen vertagen Zukunftsentscheidungen. Eine Ausnahme bilden digitale Investitionen, die durchweg positiv bewertet werden.

Arbeitsumfang und Beschäftigung: Lichtblick Digitalwirtschaft

Bei Arbeitsumfängen und Beschäftigungsdynamik hebt sich vor allem die Digitalwirtschaft positiv ab. In den übrigen Branchen überwiegt Zurückhaltung.

Fazit: Keine Entlastung zum Jahresstart

Zum Jahresbeginn gibt es keine spürbare Entlastung: Der Geschäftsklimaindex bleibt ein Warnsignal. Thüringens Unternehmen kämpfen mit existenzieller Unsicherheit, hoher Bürokratiebelastung und Investitionsstau.

Schlagwörter

Digitalisierung (1) International (1) Sonderbericht (1)

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